Strategische Wasserpartnerschaft: Eine neue Phase praktischer Lösungen
Am 11. November 2025 fand ein Runder Tisch zum Thema „Strategische Wasserpartnerschaft Kasachstan-Deutschland: eine neue Ebene“ statt, der gemeinsam mit der „German Water Partnership“ Association organisiert wurde.
An der Veranstaltung nahmen Vertreter staatlicher Strukturen, wissenschaftlicher Institute und Wirtschaftskreisen beider Länder teil.
Der Botschafter von Kasachstan Nurlan Onzhanov betonte die langjährige und für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit zwischen Kasachstan und Deutschland in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, grüne Technologien und Wassermanagement.
Er erklärte, die Partnerschaft beider Länder erreiche eine neue Stufe systemischer Lösungen, gemeinsamer Projekte und des Technologieaustauschs.
Der kasachische Diplomat bedankte sich bei der Bundesregierung, dem Auswärtigen Amt und der GIZ für die Initiative „Green Central Asia“ und die Unterstützung von Klimaprojekten in der Region. Die im Rahmen der Initiative verabschiedete regionale Klimaanpassungsstrategie bilde eine solide Grundlage für die weitere Zusammenarbeit.
Der Geschäftsführer der German Water Partnership, Boris Greifeneder, lobte den offenen Dialog und bekundete seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Suche nach nachhaltigen Lösungen in den Bereichen Wasserressourcen, nachhaltige Entwicklung und Klimaanpassung. Die Wasserpartnerschaft setzt sich dafür ein, die Kooperation zwischen den Ländern durch die Bündelung von Fachwissen, Technologie und Innovation weiter zu stärken, um gemeinsame Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.
Die im Wassersektor Kasachstans durchgeführten Reformen wurden positiv hervorgehoben, darunter das Inkrafttreten des neuen Wassergesetzes, die Wiederherstellung des Nationalen Hydrogeologischen Dienstes, die Einführung des Digitalen Wasserkatasters, die Schaffung des Nationalen Wasserressourcen-Informationssystems und Pläne zur Modernisierung von Stauseen, Abwasser- und Bewässerungssystemen.
Die Podiumsdiskussionen konzentrierten sich auf die Perspektiven der Zusammenarbeit in den Bereichen Wassermanagement, nachhaltige Entwicklung und öffentliche Versorgungsbetriebe sowie auf die kasachische Initiative zur Schaffung eines kasachisch-deutschen Innovationszentrums für Wasser. Dieses soll als Plattform für den Technologieaustausch, die Implementierung digitaler Lösungen und die Entwicklung von Pilotprojekten dienen.
Nach Abschluss des Rundtischgesprächs bekräftigten die Seiten ihr Engagement für die Stärkung der strategischen Wasserpartnerschaft zwischen den Ländern. Es wurde vereinbart, einen innovativen Wasser-Hub zu schaffen und die Entwicklung gemeinsamer Initiativen und Pilotprojekte in den Bereichen Wassermanagement, nachhaltige Entwicklung und Kommunalwirtschaft zu fördern.
Heute ist die Wasserpartnerschaft zwischen Kasachstan und Deutschland nicht nur ein Erfahrungsaustausch, sondern eine strategische Entscheidung, die das gemeinsame Verständnis widerspiegelt, dass Wasser ein Schlüsselfaktor für nachhaltige Entwicklung, Wirtschaftswachstum und Sicherheit in der Zukunft ist.
Pressemitteilung der Botschaft der Republik Kasachstan in Deutschland