Kasachstan bekräftigte seine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der Ernährungssicherheit
Berlin, 16.-18. Januar 2025 – Die Regierungsdelegation von Kasachstan unter der Leitung des stellvertretenden Landwirtschaftsministers Ermek Kenzhekhanuly nahm am Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) und an der 16. Agrarministerkonferenz teil.
Im Rahmen des Besuchs führte der Vizeminister fruchtbare Gespräche mit der Parlamentarischen Staatssekretärin des deutschen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Claudia Müller und dem Parlamentarischen Staatssekretär des lettischen Landwirtschaftsministeriums Normunds Šmits. In den Gesprächen wurden aktuelle Fragen der Zusammenarbeit in den Bereichen Landwirtschaft, Handel und Investitionen, nachhaltige Entwicklung und Landwirtschaft, Bildung und Wissenschaft sowie weitere Perspektiven der Zusammenarbeit erörtert. Im Rahmen des Erfahrungsaustauschs wurden Themen zur Verbesserung der Politik zur Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums, zur Förderung der Modernisierung und zur Steigerung der Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion, zu Unterstützungsmaßnahmen für den Agrarsektor usw. angesprochen.
Auf Initiative der kasachischen Seite fand das erste gemeinsame Treffen hochrangiger Vertreter der Landwirtschaftsministerien Zentralasiens und Deutschlands statt, um das Projekt zur Einrichtung des regionalen Zentrums für nachhaltige Landwirtschaft zu erörtern.
Kenzhekhanuly nahm auch an der Podiumsdiskussion der German Agribusiness Alliance des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft zum Thema „Bioökonomie und globale Ernährungssicherheit – Herausforderungen in internationaler Perspektive“ teil.
Darüber hinaus fanden Gespräche mit dem Präsidenten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft DLG Hubertus Petow sowie mit den Leitern der Kooperationsprojekte zwischen dem Landwirtschaftsministerium der Republik Kasachstan und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland Klaus John (Deutsch-Kasachischer Agrarpolitischer Dialog„) und Uwe Weddige (Kompetenzsteigerung im Bereich der Milchproduktion“) statt.
Im Rahmen des Besuchs wurde ein Runder Tisch mit einer Gruppe europäischer Unternehmen aus der Agrarindustrie zum Thema „Entwicklung des Agrarsektors in Kasachstan: Investitions- und Exportmöglichkeiten“ organisiert. Der Vizeminister sprach über die von der kasachischen Regierung ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Investitionsattraktivität des Landes und über die verfügbaren staatlichen Unterstützungsmaßnahmen im Agrarbereich und bekundete sein Interesse an der Gewinnung europäischer Investitionen und Technologien für den agroindustriellen Sektor des Landes. Die Teilnehmer des Runden Tisches brachten eine Reihe von Vorschlägen für den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit Kasachstan vor.
Darüber hinaus führte der Vizeminister separate Gespräche mit den Geschäftsführungen von John Deere, BVVG, Innari und weiteren deutschen Unternehmen, die an einer engen Zusammenarbeit mit Kasachstan interessiert sind.
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Austausch
Kasachstan setzt auf deutsches Berufsbildungsmodell
Agenda für 2025: Berufsbildung, Wassermanagement, Global Gateway und Medienkommunikation
Podiumsdiskussion zur Bildungs- und Wissenschaftskooperation Am 12. Februar fand in der Botschaft der Republik Kasachstan in Berlin eine Podiumsdiskussion zur Bildungs- und Wissenschaftskooperation zwischen Kasachstan und Deutschland statt. An der Veranstaltung nahmen deutsche und kasachische Akteure aus dem Hochschul- und Berufsbildungsbereich teil, um über die zukünftige Zusammenarbeit und Best Practices zu diskutieren.
Bildung bleibt für Kasachstan ein zentrales Thema, insbesondere angesichts eines Durchschnittsalters der Bevölkerung von 32 Jahren. Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat das Jahr 2025 zum Jahr der Lehrberufe erklärt, um die Bedeutung der beruflichen Bildung weiter zu unterstreichen. Derzeit engagieren sich bereits über 500 Unternehmen in der praktischen Ausbildung, in den kommenden Jahren sollen es 4.000 werden.
Deutschland gilt mit seinen 1,2 Millionen Auszubildenden als Vorbild für ein historisch gewachsenes und gut organisiertes duales Ausbildungssystem. In seiner Eröffnungsrede bezeichnete Botschafter Nurlan Onzhanov das deutsche Ausbildungssystem als „inspirierendes Modell für Kasachstan“. Dieses Modell soll als Grundlage dienen, um die Qualität und Relevanz der beruflichen Bildung in Kasachstan zu erhöhen.
Einige deutsche Unternehmen wie Knauf haben bereits eigene Berufsbildungszentren in Kasachstan gegründet, um Fachkräfte vor Ort auszubilden. Christopher Dürr, Leiter Politik, Public Affairs Strategie der Knauf Gips KG, betonte, dass die hohen Produktionsstandards ohne entsprechende Ausbildungsstandards nicht möglich seien.
Thomas Helm, Geschäftsführer der Eurasian Management Solutions GmbH, hob hervor, dass Auszubildende in Kasachstan 30 Prozent des Lehrplans selbst gestalten könnten. Diese Flexibilität ermögliche eine praxisnahe Ausbildung und schaffe eine Basis für Kooperationen.
Tobias Bolle, Referatsleiter Berufliche Bildung im Ausland bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), betonte die Notwendigkeit von Medienkampagnen, um das Image der dualen Ausbildung in Kasachstan zu stärken und potenziellen Auszubildenden Perspektiven aufzuzeigen.
Die Gespräche über weitere Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Kasachstan und Deutschland werden am 20. Mai in Astana im Rahmen einer Sitzung des Berliner Eurasischen Klubs fortgesetzt. Die Partnerschaft zwischen beiden Ländern könnte somit einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung einer modernen und praxisorientierten Berufsausbildung in Kasachstan leisten.
Vladimir Nikitenko Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
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Austausch
Agenda für 2025: Berufsbildung, Wassermanagement, Global Gateway und Medienkommunikation
Am 12. Februar fand die Beiratssitzung des Berliner Eurasischen Klubs statt, die von Peter Tils, dem Vorsitzenden, moderiert wurde.
In seiner Eröffnungsrede betonte der Botschafter der Republik Kasachstan in Deutschland, Nurlan Onzhanov, dass das Wirtschaftswachstum Kasachstans im Jahr 2024 fundierte 4,8 Prozent betrug. Besonderes Augenmerk legte der Botschafter auf die Entwicklung des Tourismus: im Jahr 2024 erreichte die Tourismusindustrie mehr als 9 Millionen Touristen, und das Land plant, die Infrastruktur aktiv auszubauen, um diese Zahl in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln.
Das Jahr 2024 wurde in Kasachstan zum Jahr der Arbeitsberufe erklärt. In diesem Zusammenhang wird besonderer Wert auf die Entwicklung der beruflichen Bildung gelegt, wobei Elemente des deutschen dualen Ausbildungssystems angewendet werden können.
Neben der Jahresbilanz genehmigten die Teilnehmer des Beirates die Themen für die Sitzungen im laufenden Jahr 2025. Traditionell werden drei BEK-Sitzungen stattfinden: in Astana, Brüssel und Berlin.
Vladimir Nikitenko Regionaldirektor Zentralasien im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
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Austausch
Kassym-Schomart Tokajew: „Das Ziel ist die Stärkung der Wirtschaft und der Souveränität“
In einem Zeitungsinterview am 3. Januar 2025 beantwortete der kasachische Staatspräsident viele Fragen zu aktuellen innenpolitischen Themen. Dabei äußerte er sich auch zur Außenpolitik des Landes und ging auf einige Akteure näher ein, darunter Russland, China und die USA.
„Mein Hauptziel ist es, das wirtschaftliche Potenzial, die Souveränität und die internationale Autorität unseres Staates zu stärken. Vom Beginn meiner Präsidentschaft bis zum heutigen Tag trage ich die volle Verantwortung für die von mir getroffenen Entscheidungen und deren Folgen. Ich kann und werde nicht anders handeln“, erklärte Tokajew.
Seit der Unabhängigkeit hat Kasachstan seine Beziehungen zu anderen Ländern auf der Grundlage einer in mehreren Bereichen ausgewogenen Außenpolitik aufgebaut.
Tokajew wies erneut darauf hin, dass die meisten Länder, Kasachstan aufgrund seiner geografischen Lage, seines wirtschaftlichen Potenzials und des aktuellen geopolitischen Kontextes als ein Land von strategischer Bedeutung betrachten.
Kasachstans Rolle als Mittelmacht bringe erhebliche Verpflichtungen mit sich, sagte Tokajew, und dazu gehöre vor allem die Verpflichtung zu verantwortungsvollem Verhalten auf der internationalen Bühne und zu einem konstruktiven Ansatz bei der Lösung der dringendsten Probleme.
„Auf dieser Grundlage ist Kasachstan ein entschiedener Befürworter der Vereinten Nationen als ‚gemeinsames Haus der ganzen Menschheit‘ – einer alternativlosen und universellen Organisation“, fügte er hinzu.
„Meiner Ansicht nach können die Mittelmächte eine wichtige Rolle bei der Überwindung der internationalen Vertrauenskrise und des Defizits an verantwortungsvoller globaler Führung spielen. Ich bin davon überzeugt, dass die Zeit gekommen ist, in der die Mittelmächte durch gemeinsame Anstrengungen neue starke Brücken zwischen den widerstreitenden geopolitischen Polen bauen und so das Ausmaß der internationalen Konfrontation verringern können“, sagte Tokajew.
Das Staatsoberhaupt wies zudem darauf hin, dass die Grenze zwischen Kasachstan und Russland, die längste durchgehende Grenze der Welt sei, was eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen unumgänglich mache. Ihm zufolge kann es gar nicht anders sein.
„Kasachstan ist für China ein äußerst wichtiger strategischer Partner, und unsere Zusammenarbeit hat sich zu einer dynamischen und vielschichtigen Beziehung entwickelt, die im Wesentlichen den Status einer ständigen strategischen Partnerschaft erreicht hat, was zweifellos im Interesse Kasachstans liegt“, sagte Tokajew.
Im Interview sprach Tokajew auch über sein Telefongespräch mit dem künftigen US-Präsident Donald Trump. „Ich kann mit Sicherheit sagen, dass er Kasachstan als wichtigen strategischen Partner der Vereinigten Staaten positiv sieht. Wir haben vereinbart, die Arbeitskontakte auf hoher Ebene aufrechtzuerhalten“, sagte Tokajew.
„Auf der internationalen Bühne handeln wir im Rahmen der Möglichkeiten und Fähigkeiten Kasachstans, aber wir sind immer bereit, bei der Lösung globaler Probleme zu helfen. Die Wahrheit ist, dass Spannungen in den internationalen Beziehungen unweigerlich die handelspolitischen und politischen Beziehungen Kasachstans zu bestimmten Ländern beeinträchtigen. Aus diesem Grund versuchen wir, die negativen Auswirkungen externer Trends zu minimieren. Kasachstan konzentriert sich weiterhin auf den Aufbau pragmatischer und für beide Seiten vorteilhafter Beziehungen mit allen interessierten Staaten“, sagte Tokajew.
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AustauschBilaterale BeziehungenKooperation
Zu den ausgewählten Aktivitäten des Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew im Jahre 2024
Am 27. Dezember 2024 erschien in der Zeitung «Kasachstanskaja Prawda» ein Artikel des Pressesprechers von Präsidenten der Republik Kasachstan Kassym-Schomart Tokajew, zu den ausgewählten Aktivitäten des kasachischen Staatsoberhauptes im Jahre 2024.
Kasachstan begann das Jahr 2024 mit positiven Veränderungen: Im Januar unterzeichnete Tokajew ein Dekret, wonach das Dorf Schetygen in Alatau City umgewandelt und ein neues urbanes Zentrum zwischen Almaty und Kunajew geschaffen wurde. Das Projekt zog das Interesse ausländischer Investoren auf sich, insbesondere während Tokajews Besuch in Singapur, wo die Integration der Agglomeration Almaty in eine freie Wirtschaftszone diskutiert wurde.
Im Laufe des Jahres wurden Gesetzesmaßnahmen zu kritischen sozialen Fragen eingeleitet. Die Regierung verabschiedete Gesetze zur Gewährleistung der Rechte von Frauen und der Sicherheit von Kindern, zur Verschärfung des Strafmaßes für häusliche Gewalt und zur Bekämpfung des Menschenhandels. Auch die öffentliche Sicherheit wurde in den Vordergrund gestellt, indem härtere Strafen für Vandalismus festlegt wurden, Vape-Geräte wurden verboten, Initiativen zur Bekämpfung der Spielsucht wurden ergriffen.
Das verheerende Frühjahrshochwasser in diesem Jahr hat weite Teile des Landes getroffen. Die Staatsspitze ordnete sofortige Evakuierung der Menschen an sichere Orte an und hat alle Maßnahmen für die notwendige Hilfe eingeleitet. Der Staat ist allen seinen Verpflichtungen nachgekommen und hat allen Betroffenen materielle und finanzielle Hilfe geleistet.
Auch die Wirtschaftsreform blieb eine Priorität. Im Mai unterzeichnete das Staatsoberhaupt ein Dekret zur Liberalisierung der Wirtschaft, das sich auf die Reduzierung der Staatsbeteiligung, die Förderung des Wettbewerbs und die Senkung der Unternehmenskosten konzentriert.
Auch in den Bereichen Transport und Logistik wurden fruchtbare Fortschritte erzielt. Der Präsident eröffnete ein Logistikzentrum in Xi’an, China. Gemeinsam mit Usbekistan wird an der Verbesserung der transafghanischen Handelsroute gearbeitet.
Kasachstan hat Fortschritte in der Landwirtschaft und im Umweltschutz gemacht. Trotz schwerer Überschwemmungen im Frühjahr, verzeichnete das Land mit 26,7 Millionen Tonnen die größte Getreideernte seit einem Jahrzehnt. Im April mobilisierte die landesweite Umweltkampagne „Taza Kazakhstan“ 2,4 Millionen Menschen, die 900.000 Tonnen Müll sammelten und 2,5 Millionen Bäume pflanzten.
Am 6. Oktober hat das Volk in einem landesweiten Referendum über den Bau eines Kernkraftwerks entschieden. Mehr als 71 Prozent der Wähler sprachen sich für den Bau aus, ein wichtiger Schritt in der Energiepolitik des Landes.
Auf internationaler Ebene hatte Kasachstan den Vorsitz in sechs großen Organisationen inne, darunter der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) und der Organisation Türkischer Staaten (OTS). Das Land hielt den SOZ-Gipfel in Astana ab, bei dem 60 neue Abkommen unterzeichnet und das Partnernetzwerk erweitert wurden. Unter der Federführung Kasachstans beschloss die OTS ein einheitliches turksprachiges Alphabet. Astana organisierte zudem die 5. Weltnomadenspiele, an denen 2.500 Athleten aus 90 Ländern teilnahmen.
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Austausch
Online-Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen: Kasachstan unter den Top Ten
Kasachstan rangiert unter den Top Ten im Online Services Index der Vereinten Nationen (UN), der die Verfügbarkeit und Qualität von Online-Dienstleistungen der Regierung bewertet.
Diese Platzierung zeigt die Fortschritte Kasachstans bei der Bereitstellung barrierefreier digitaler Dienstleistungen. Sie spiegelt die Bandbreite der verfügbaren Dienste und die Einfachheit der Interaktion wider, einschließlich der Einreichung von Anträgen und des Erhalts von Ergebnissen.
Im Ranking 2024 führt Südkorea den Index mit dem Höchstwert von 1 an, während Eritrea den letzten Platz belegt. Kasachstan liegt mit einem Wert von 0,9390 auf dem zehnten Platz, direkt hinter Japan, das für seine technologischen Fähigkeiten bekannt ist.
Im Vergleich dazu liegen die anderen Länder der Region weit zurück: Armenien auf Platz 53, Russland auf Platz 56, Usbekistan auf Platz 59, die Kirgisische Republik auf Platz 89 und Turkmenistan auf Platz 172.
Die kontinuierliche Verbesserung Kasachstans zeigt sich auch im E-Government-Ranking der Vereinten Nationen, wo das Land weltweit auf Platz 24 liegt. Im vergangenen Jahr nutzten die kasachischen Bürger 40 Millionen Mal elektronische Behördendienste, was die wachsende Abhängigkeit von E-Government verdeutlicht.
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AustauschKooperationWirtschaft
Kasachstan übernimmt den Vorsitz der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister der Republik Kasachstan, Murat Nurtleu, nahm an der 28. Sitzung des Rates der Außenminister der Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit ( OWZ ) teil.
Während des Treffens sprachen die Delegationsleiter über wichtige Bereiche der Interaktion innerhalb der OWZ und prüften Vorschläge zur Stärkung der regionalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
Der Außenminister der Republik Kasachstan wies in seiner Rede darauf hin, dass die Republik Kasachstan im Jahr 2025 den Vorsitz der Organisation übernehmen wird, der unter dem Motto „Förderung der regionalen Konnektivität und der nachhaltigen Entwicklung“ stehen wird. Die kasachische Seite betonte die Notwendigkeit, die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Mitgliedstaaten der OWZ zu stärken. In diesem Zusammenhang wurde besonderes Augenmerk auf die Entwicklung von Transit- und Transportrouten, die Einführung von Hochgeschwindigkeitsgüterzügen, die Schaffung eines digitalen Transitsystems und die Steigerung des intraregionalen Handels gelegt.
Es wurde festgestellt, dass Kasachstan der Bekämpfung des Klimawandels und der Entwicklung einer „grünen“ Wirtschaft große Bedeutung beimisst. In diesem Zusammenhang wurden die Mitgliedstaaten der OWZ eingeladen, sich aktiv am regionalen Klimagipfel zu beteiligen, der 2026 unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen stattfinden soll.
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Austausch
Kasachstan feiert den Tag der Republik und setzt auf Vereinte Nationen als zentrale Konfliktlösungsplattform
Berlin/Astana, 22. Oktober 2024 – Am 25. Oktober feiert Kasachstan den Tag der Republik, der den Beginn der staatlichen Souveränität und Unabhängigkeit des Landes markiert. Seit seiner Wiedereinführung im Jahr 2022 unterstreicht der Feiertag das Bekenntnis Kasachstans zu Freiheit, nationalem Zusammenhalt und zukunftsorientierter Entwicklung. Zusammen mit dem Unabhängigkeitstag am 16. Dezember verkörpert der Tag der Republik die wiedergewonnene Stärke und den Stolz auf die Errungenschaften des Landes.
Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1991 hat Kasachstan eine beeindruckende Entwicklung vollzogen. Durch die Nutzung seiner reichen Bodenschätze und eine stabile Wirtschaftspolitik hat sich das Land zu einem regionalen Wirtschaftszentrum entwickelt und seine Rolle als internationaler Finanz- und Investitionsstandort gefestigt. Seit 1993 hat Kasachstan ausländische Direktinvestitionen in Höhe von 441 Milliarden US-Dollar angezogen, was auf ein wachsendes Vertrauen der Investoren in das Land hindeutet.
So hat Kasachstan in diesem Jahr auf der Skala der internationalen Rating-Agentur Moody’s die höchste Bewertung in seiner Geschichte erhalten – Baa1 mit einem „stabilen“ Ausblick. Inzwischen ist Kasachstan ein regionales Finanzzentrum, das mehr als 3.000 internationale Unternehmen aus 82 Ländern und Investitionen in Höhe von über 12 Milliarden US-Dollar angezogen hat und ein insbesondere für die Europäische Union immer wichtiger werdender Rohstofflieferant. Kasachstan produziert 18 der 34 Rohstoffe, die von der EU als „kritische Materialien“ eingestuft werden.
Über seine wirtschaftlichen Erfolge hinaus ist Kasachstan ein aktiver Akteur in der internationalen Sicherheitspolitik. Im Jahr 2024 hat Kasachstan gleichzeitig den Vorsitz der CICA, der Organisation türkischsprachiger Staaten, der Konsultativtreffen der zentralasiatischen Staaten, der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, der Islamischen Organisation für Ernährungssicherheit und des Internationalen Sparfonds der Aralsee.
Das Land setzt sich insbesondere für die Nichtverbreitung von Nuklearwaffen und den interreligiösen Dialog ein. Der Kongress der Oberhäupter der Weltreligionen und traditionellen Religionen, der 2025 erneut in Astana stattfinden wird, unterstreicht die Rolle Kasachstans als Vermittler zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen und Kulturen.
In seiner multivektoralen Außenpolitik setzt Kasachstan auf friedliche Lösungen internationaler Konflikte und bleibt seiner multilateralen Orientierung treu.
Gleichzeitig setzt Kasachstan seine politischen Reformen zur Stärkung der Demokratie und Förderung einer aktiven Zivilgesellschaft fort. Im Rahmen der Dezentralisierung der Macht, der Förderung eines Mehrparteiensystems und der Rechtsstaatlichkeit wird die Bürgerbeteiligung an politischen Prozessen intensiviert, was die Grundlage für eine stabilere und demokratischere Gesellschaft bildet.
Darüber hinaus verfolgt Kasachstan eine wirtschaftliche Diversifizierung und setzt verstärkt auf Zukunftsbranchen wie Technologie, erneuerbare Energien und künstliche Intelligenz. Präsident Tokajew betont das Ziel, eine gerechte, wohlhabende und nachhaltige Gesellschaft zu schaffen, die auf wirtschaftlicher Diversifizierung und sozialem Fortschritt basiert.
Die Feierlichkeiten zum Tag der Republik stellen die nationale Einheit und den gemeinsamen Fortschritt des kasachischen Volkes in den Mittelpunkt. Sie symbolisieren auch die Entschlossenheit Kasachstans, den Reformprozess fortzusetzen und sowohl national als auch international eine Schlüsselrolle zu spielen. Das Land ist weiterhin fest entschlossen, einen wichtigen Beitrag zur internationalen Gemeinschaft zu leisten und sich den Herausforderungen der modernen Welt zu stellen.
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Austausch
In Kasachstan fand die 36. Plenarsitzung des Rates der ausländischen Investoren statt
Kasachstan arbeitet weiter an der Verbesserung der Investitionsbedingungen, versicherte der Präsident des zentralasiatischen Landes auf einer Sitzung des Rates der ausländischen Investoren in Astana. Dies gilt sowohl für das Justiz- als auch für das Rechtssystem. Ebenfalls bis Ende des Jahres wird eine nationale digitale Plattform für Investoren ins Leben gerufen werden, die ihnen helfen wird, die Umsetzung von Projekten in Echtzeit zu überwachen, und für vorrangige Produkte – einen „grünen Korridor“ schaffen wird.
Kasachstan arbeitet seit mehreren Jahren daran, möglichst komfortable Bedingungen zu schaffen, damit das große Geld in die kasachische Wirtschaft fließen kann.
«Dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Regierung und ausländischen Investoren konnten bis heute ausländische Direktinvestitionen in Höhe von mehr als 450 Mrd. USD angezogen werden. Der globale Wettbewerb um Investitionen wird jedoch immer härter, so dass wir uns bei diesem Treffen darauf konzentrieren werden, einen neuen Investitionszyklus der Republik Kasachstan einzuleiten», – sagte Kassym-Schomart Tokajew in seiner Begrüßungsrede.
Er wies darauf hin, dass Kasachstan nach Angaben des Internationalen Instituts für Managemententwicklung (IMD) zu den 35 wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt gehört. – „Wir haben uns eine ziemlich ehrgeizige Aufgabe gestellt – bis 2029 zusätzliche 150 Milliarden Dollar an ausländischen Direktinvestitionen anzuziehen“, betonte der Präsident.
In seiner Rede nannte Kassym-Schomart Tokajew eine Reihe von Bereichen und Tätigkeitsfeldern, die die besondere Aufmerksamkeit der Investoren verdienen. Dies sind der Industriesektor, Energie, agroindustrieller Komplex, Transport und Logistik.